Energiesparwunder Staubsauger

Für viele Menschen gehört es zum Wohlbefinden dazu, alle zwei oder drei Tage einmal gründlich in der Wohnung zu saugen. Das entfernt den anfallenden Staub und natürlich den Dreck, der etwa mit den Straßenschuhen in das Haus gebracht wurde. Dabei wird in der Regel jedoch auch einiges an Strom verbraucht. Grund genug also, sich nach energiesparenden Modellen umzusehen.

Immer leistungsstärker

Nicht zuletzt die Hersteller der Haushaltsgeräte haben es sich auf die Fahnen geschrieben, die Geräte immer hochwertiger zu gestalten. Das mag beim Staubsauger an sich auch sinnvoll sein, immerhin kann er damit noch effizienter den Schmutz beseitigen. Doch immer mehr dieser nützlichen Helfer durchbrechen die bewährte Marke von 2000 Watt. Der Sauger wird damit zwar noch leistungsstärker, erreicht aber bereits eine Stärke, die für eine herkömmliche Raumsäuberung zu viel des Guten sein dürfte. Fatal dabei ist, dass auch der Stromverbrauch immense Ausmaße erreicht, was einerseits den Geldbeutel strapaziert, andererseits aber auch die Umwelt belastet. Weniger kann hier also durchaus mehr sein.

Nicht allein auf die Saugkraft achten

Wer einen guten Staubsauger erwerben will, der in jeder Hinsicht kostensparend arbeitet, sollte nicht ausschließlich auf die angegebenen Watt-Zahlen achten. Entscheidend ist vielmehr die Leistung des Gebläses, das sich in dem Gerät befindet. Auch die Beschaffenheit des Zubehörs kann sich auf die Stärke des Modells auswirken. Vorteilhaft zeigt sich dabei in der Regel, dass der Staub dort festgehalten wird, wo er hingehört: nämlich im Saugbeutel. Bei besonders starken Geräten kommt es dagegen nicht selten vor, dass die kleinen Partikel mit derart viel Schwung eingesogen werden, dass sie umgehend die Fasern des Auffangbehälters durchbrechen und rückwertig ausgestoßen werden. In einem solchen Falle wäre das Saugen also nicht nur ineffizient, sondern fast schon sinnlos.

Mut zur Schwäche

Bewährt haben sich in letzter Zeit jene Staubsauger, die bei etwa 1200 bis 1400 Watt Leistung begrenzt waren. Sie erzielten durchweg bessere Ergebnisse als die an sich stärkeren Geräte. Positiv dabei wirkte sich auch die Einsparung beim Strom aus, die letztlich auch der Umwelt zugutekommt. Entscheidend sollte es vor dem Kauf allerdings sein, auch das Zubehör auf Herz und Nieren zu testen. Denn gerade dort liegen bei einem Staubsauger in der Regel die Schwachstellen. Aber auch der richtige Umgang will geübt sein: Grundsätzlich darf das Modell nicht zu fest auf den Untergrund gedrückt werden. Ebenso ist der Beutel regelmäßig zu leeren und sollte nie bis zum obersten Rand gefüllt sein. Denn auch solche Unachtsamkeiten können die Leistung senken.

Der Beitrag wurde am Samstag, den 17. Dezember 2011 um 17:42 Uhr veröffentlicht und wurde unter Tipps und Tricks abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
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