Wo Senioren richtig günstig einkaufen

Die meisten älteren Menschen haben nicht so viel Geld zur Verfügung, weil die Ersparnisse aufgebraucht sind oder die Rente einfach zu schmal ist. Häufig müssen sie auch teure Medikamente bezahlen oder ein Großteil ihrer Einnahmen geht für Hilfen im Haushalt oder Pflegekräfte drauf. Da ist es gut, wenn man sich überlegt, wie man ein wenig Geld beim täglichen Bedarf einsparen kann.

Barrierefrei zum Einkaufszentrum

Wenn man in einer städtischen Gegend wohnt ist Einkaufen kein Problem. Am besten und sichersten sind Rentner mit dem Rollator unterwegs oder zumindestens mit einem Stock. Mit dem Treppenlift auf die Straße, mit dem Gehwagen zum Supermarkt oder Einkaufszentrum und das alles ohne eine einzige Stufe erklimmen zu müssen. Liegt der günstige Discounter etwas weiter entfernt, kann man auch gut mit dem Bus dahin fahren, viele Busse haben eine Absenkautomatik, so dass sich leicht einsteigen lässt. Natürlich sollte man dann möglichst schon ein Monatsticket haben, da ansonsten die Ersparnis schnell wieder durch die Tickets zunichte gemacht wurde. Ansonsten ist es aber tatsächlich kaum ein Problem überall hin zu kommen um Schnäppchen wahrzunehmen. Denn zum Glück sind heutzutage so ziemlich alle öffentlichen Gebäude und Wege barrierefrei eingerichtet, d.h. es gibt Fahrstühle für alte Menschen oder Kinderwägen und meistens keine Treppen. Am besten plant man den Einkauf vorher, wenn es nämlich gar nicht alleine geht, sollte man die Tour an einem Tag planen, wo ein Verwandter oder Bekannter mitkommt und man vor allem wenn man einen größeren Einkauf machen will jemanden hat, der die Sachen nach Hause trägt.

 

Wenn der Prophet nicht zum Berg kann…

Eine weitere Möglichkeit zu seinen Lebensmitteln und Haushaltswaren zu kommen, wenn man nicht mehr allzu gut zu Fuß ist, wäre noch, sich die Sachen liefern zu lassen. Die Kosten dafür sind niedriger als man denkt, vorausgesetzt auch hier, man plant voraus. Denn meistens entfällt die Extra-Liefergebühr ab einer gewissen Gesamtsumme, die der Einkauf wert ist. Die Lieferung ist besonders für Senioren auf dem Land eine echte Alternative, denn da sind die Wege oft ein bisschen weiter. Viele Supermärkte bieten den Lieferservice an, es lohnt sich, sich danach zu erkundigen und es einfach einmal auszuprobieren. Wenn man besonders großes Glück hat, kann man die Betreuungspersonen bitten, für einen einzukaufen, die Familienmitglieder machen das meist sowieso, aber auch der Zivi ist ein möglicher Kandidat für kleinere Besorgungen. Oder man fragt die Nachbarskinder ob sie sich ein paar Cents dazu verdienen wollen. Dann spart man vielleicht nicht soviel Geld, aber doch einige Mühe!

Der Beitrag wurde am Montag, den 30. August 2010 um 13:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
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