Beinahe täglich berichten die Medien davon, dass die Preise für Strom steigen. Dem Verbraucher kommt es so vor, als würden die Energieversorger ständig ihre Strompreise erhöhen. Und tatsächlich haben für den kommenden Monat zahlreiche Versorger Preissteigerungen angekündigt, sehr zum Leidwesen der Verbraucher. Doch wer einige Hinweise beachtet, kann im Haushalt eine Menge Energie einsparen und dabei sowohl seinen Geldbeutel als auch die Umwelt schonen.
Strom bei der Beleuchtung einsparen
In kaum einem anderen Bereich des Haushaltes lässt sich so viel Energie einsparen, wie bei der Beleuchtung. Eine handelsübliche Glühbirne wandelt in etwa 90 bis 95 Prozent der von ihr benötigten elektrischen Energie nicht in Licht, sondern in Wärme um. Besitzt man nicht gerade ein Passivhaus, dann verfliegt diese thermische Energie. Es existieren verschiedene Typen von Lampen, welche unterschiedlich viel Energie benötigen.
Arten von Glühlampen
Halogenlampen werden oftmals mit Energiesparlampen gleich gesetzt, jedoch sind die etwas ganz Eigenständiges. Im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen arbeiten Halogenlampen etwas effizienter. Jedoch geht auch bei ihnen ein Großteil der Energie als Wärme verloren. Leuchtstoffröhren sind längliche und rohrförmige Leuchtkörper. Sie verfügen über eine gute Lichtausbeute, aber sind nicht an jedem Ort einsetzbar. Aufgrund ihrer Bestandteile Zünder und Drossel enthalten sie zudem einen nicht gerade geringen Teil an giftigem Müll.
Am effizientesten ist der Einsatz von Energiesparlampen. Diese Art von Lampen ist für beinahe jeden Einsatzort- und -zweck erhältlich. Sie halten nicht nur rund acht mal länger als gewöhnliche Glühbirnen, sondern verfügen darüber hinaus über eine um das Fünffache höhere Lichtausbeute. Genauer gesagt bedeutet dies Folgendes: Eine Energiesparlampe mit einer Leistung von 20 Watt erzeugt in etwa die gleiche Menge Licht wie eine herkömmliche Glühbirne mit einer Leistung von 100 Watt. Somit ist der Stromverbrauch von Energiesparlampen um rund 80 Prozent niedriger.
Spartipps für den Haushalt
Nach Möglichkeit sollte das Tageslicht so gut wie möglich genutzt werden. Besonders im Sommer bietet sich dies an, da es in dieser Jahreszeit besonders lange hell ist. Im Flur und im Treppenhaus sollte eine Abschaltautomatik in die Beleuchtungsanlage eingebaut werden. So kann vermieden werden, dass dort das Licht unnötig lange brennt, wenn sich gerade niemand dort aufhält. Die Leuchtwirkung des (Tages-)lichtes kann durch verschiedene Maßnahmen verstärkt werden. So können zum Beispiel die Wände weiß gelassen werden und helle, reflektierende Lampenschirme aufgestellt werden. Die ausschließliche Verwendung von Energiesparlampen kann den Stromverbrauch für die Beleuchtung erheblich reduzieren. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, sich nach neuen, solarbetriebenen Leuchtmitteln umzusehen. Dazu zählen zum Beispiel Pflastersteine mit einer solarbetriebenen LED-Lampe, wie sie auch jetzt schon häufig als Lichtquelle für die Einfahrten von Garagen oder die Beleuchtung von Fusswegen verwendet werden.